Bei meiner Reise durch die Orte entlang der Steirischen Weinstraßen, merke ich, dass sich hier seit meinem letzten Besuch viel verändert hat. Der Drang zur Qualität bei einigen wenigen entwickelte einiges an Eigendynamik. Neue moderne Gebäude wurden errichtet, die älteren Häuser wurden zumindest frisch gestrichen. Selbst die Blumengärten scheinen bunter geworden zu sein. Es gibt mehr Vollzeit-Weinbaubetriebe, die auch neue Keller errichtet haben, wo man internationale Besucher in modernen Verkostungsräumen willkommen heißt.
Für alle motorisierten Besucher gibt es acht bestens ausschilderte Weinstraßen, 300 Kilometer Radstrecken und 400 Kilometer Reitwege. In früher lethargischen und verschlafenen Dörfern gibt es junges Leben und neue Energie, obwohl gleichzeitig der Charme der alten Welt erhalten blieb. Hungrige und durstige Besucher können aus einer großen Auswahl von Lokalen wählen, in denen man stolz die lokalen Spezialitäten präsentiert, vom einfachen Wirtshaus bis zum Gourmetrestaurant. Die erfolgreiche Weingeneration der Steiermark ist erwachsen geworden und bietet internationalen Weintouristen eine völlig neue Infrastruktur.
Die geradlinige Architektur des Weinguts Neumeister nützt die steile Landschaft, indem sie die Schwerkraft nützt, damit im Betriebe nichts gepumpt werden muss.