Neu angelegter Weingarten in Abendstimmung
Junger Sproß einer Rebe
Wein und Essen in perfekter Harmonie

Road Trip: Intro

Die Südsteirische Weinstraße ist nur eine von acht romantischen Weinstraßen in den drei Weinbaugebieten der Steiermark. Weingärten an steilen Hängen, abwechselnd mit Feldern und kleine Bauernhäuser auf den Rücken der Hügel lassen viele an die Toskana denken

3700 Hektar Weingärten gibt es in der Steiermark, die von 3500 Winzern bzw. Traubenproduzenten bewirtschaftet werden, was eine Durchschnittgröße von etwas mehr als einen Hektar pro Betrieb ergibt. Das bedeutet auch, dass nur eine Minderheit von Betrieben ausschließlich vom Weinmachen leben kann. Fast 80 Prozent der steirischen Weine kommen nie in den Handel, sondern werden im Buschenschank gemeinsam mit anderem Selbstproduziertem verkauft und getrunken.

Da sie sich nicht auf Mengen verlassen können, haben diese Winzer ihre Qualitätsstandards sehr hoch angesetzt und produzieren eine Durchschnittsmenge von 4000 Litern pro Hektar. Der steirische Welschriesling wird vor allem vor Ort konsumiert. Er ist leicht, trocken und schmeckt nach frischem Apfel, der durch frische Säure besticht, während der Schilcher, ein Rosé aus der seltenen Blauen Wildbachertraube eine Spezialität der Weststeiermark ist. In den letzten Jahren wurden vor allem aus Sauvignon Blanc, Chardonnay, Pinot Gris, Weißburgunder und Gewürztraminer Weine mit internationaler Ausrichtung gemacht, die einigen Tiefgang, Terroir und Alterungspotenzial haben.

 

 

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Buschenscchank Olwitschhof Kaiser Josef II. gestattete den Bauern 1784, ihre Produkte vor Ort zu verkaufen, was in zahlreichen Buschenschanken wie im Olwitschhof noch heute passiert.