Tragisa – die schnell fließende – nannten die Kelten den Fluss Traisen. Seit der Einführung des Traisental dac gibt es im Weinbau und im Weintourismus einiges an Bewegung.
Eine der erfreulichsten Verkostungen im
ersten Jahr von wein.pur war jene für die Gebietsreportage
im Heft 3/2006. Sie zeigte eindrucksvoll,
dass im Traisental, abseits der bekannteren
Weinbaugebiete, herrliche Grüne
Veltliner und Rieslinge wachsen, die von einer
Mehrheit der Weinfreunde (aber auch uns
Journalisten) bisher nicht gebührend registriert
wurden. Viel zu oft hört man noch heute im
Gespräch die Aussage: „Traisental? Wo ist das?
Zwischen St. Pölten und Krems? Ah ja, da komme ich auf dem Weg in die Wachau durch!“
Dass sich die Wahrnehmung des Weinbaugebietes als Landschaft entlang einer Schnellstraße gründlich ändern soll, daran arbeiten nicht nur die Winzer.
Seit im Herbst 2006 das dac-Konzept für Grünen Veltliner und Riesling aus dem Traisental beschlossen und umgesetzt wurde, steht die vorher etwas verschlafene Region im Mittelpunkt des Interesses der Weinliebhaber. „Wir waren noch nie so präsent in den Medien wie jetzt!“, freut sich Jutta Halmetschlager vom Gebietsverband „Regio Tragisana“. „Wichtig ist, dass nicht nur einige große Betriebe den dac-Gedanken umsetzen, sondern sehr viele dabei mitmachen. Die Bevölkerung ist spürbar stolz, als zweites Weißweingebiet den dac-Status erlangt zu haben.“
Derzeit sind die Grenzwerte für Traisental dac folgendermaßen definiert: 12 bis 12,5 % Alkohol laut Etikett, bei Grünem Veltliner bis zu vier Gramm Restzucker, bei Riesling bis neun Gramm Restzucker. Johann Steyrer, Obmann des Gebietsverbandes und Motor der Region in allen weinbaupolitischen Belangen, möchte aber mehr: „Wir wollen auch reife, kräftige Weine in das dac-System integrieren können. Es soll eine Art Reserve-Schiene als dac geben.“
Warum die Winzerschaft diese Ausweitung so vehement anstrebt, erklärt Jochen Hromatka vom Winzerhof Erber, der für seinen Veltliner Alte Stöcke vier Gläser von der wein.pur-Kostjury erhalten hat: „Das Traisental ist ein relativ inhomogenes Gebiet, was Geologie und Klima angeht. In den Ebenen herrscht Löss, in den höher gelegenen Terrassen Konglomeratgestein. Mit den mikroklimatischen Einflüssen können die Weine also unterschiedlich kräftig werden, sind dabei aber regionstypisch.“
Hromatka ist ein Vertreter der jungen Winzerschaft, die das Fundament für die weitere Entwicklung bilden: gut ausgebildet, dynamisch, regionsbewusst. Jutta Halmetschlager nennt sie „das Winzerkapital des Traisentals“. Und sie gibt einen weiteren wichtigen Effekt der dac-Einführung zu bedenken: „Vorher hat sich kaum jemand über die Stärken des Traisentals Gedanken gemacht. Für den dac mussten wir uns aber überlegen, wie der typische Weinstil hier aussehen soll: frisch, fruchtig, würzig, mit Rückgrat und Finesse der Veltliner, elegant, kräftig, aromatisch mit mineralischer Note der Riesling.
Die Diskussion um diese Identitätsfindung hat der ganzen Region gut getan. Außerdem sind das Begriffe, mit denen jeder Winzer arbeiten kann.“ Wie aber haben die Konsumenten auf die Entwicklungen reagiert? Die Buchstaben dac alleine garantieren ja noch keinen Erfolg. Sie verhelfen aber zu mehr Medienpräsenz, lenken die Aufmerksamkeit auf das Gebiet, und da echte Weinliebhaber über eine gesunde Portion Neugier verfügen und gerne Entdeckungen machen, widmen sie sich diesen, unbekannten Wesen.
Das Ziel, im ersten Jahr 300.000 Flaschen Traisental dac-Weine zu verkaufen, wurde schon
nach wenigen Monaten erreicht. Auch der Fachhandel
und in seinem Gefolge die Gastronomie
haben reagiert und somit zum Aufschwung beigetragen.
Ein gewisser Vorteil mag dabei gewesen sein, dass das dac-Konzept inzwischen
etabliert ist und man von der Pionierarbeit des
Weinviertels profitieren konnte. Hans Steyrer
nennt in diesem Zusammenhang auch ganz ausdrücklich
Roman Pfaffl vom regionalen Komitee
Weinviertel, der seine Erfahrungen bei der
dac-Einführung mit den Traisentalern teilte und
sie vor manchem „leeren Kilometer“ bewahrte.
Jedenfalls spürt die Öffentlichkeit die Dynamik
im Gebiet und belohnt durch ihre Aufmerksamkeit
die intensive Arbeit.
Wichtig für eine Weinregion ist auch, den Besuchern eine entsprechende touristische, Infrastruktur anbieten zu können. Wer gerne Wein kostet und trinkt, schätzt normalerweise auch gutes Essen und eine angenehme Schlafstatt. Bisher war das Traisental eher das Heurigengebiet für die Bevölkerung von St. Pölten, aber man möchte das derzeit noch schmale Angebot erweitern. Es kann schon derzeit vorkommen, dass freie Gästebetten Mangelware sind. Übers Jahr gesehen beträgt die Auslastung aber nur 40 %, Investitionen werden daher genauestens hinterfragt. Die steigende Nachfrage ermutigt aber laufend Winzer, Nächtigungsmöglichkeiten anzubieten, sofern sie den zusätzlichen Aufwand bewältigen können. Eine Schlüsselrolle wird dabei dem Projekt zukommen, im Schloss Traismauer ein Hotel für gehobene Ansprüche einzurichten. Auch die dort befindliche Gebietsvinothek wird aufpoliert, die Eröffnung ist für 2008 vorgesehen.
Besonderes Augenmerk wird auf den Radtourismus
gerichtet; für jeden Geschmack
und jede Kondition gibt es ausgeschilderte
Touren, seit 10. Juni sogar eine besondere
Attraktion: den Traisental-Radweg, der über
111 km von Mariazell bis Traismauer (oder
umgekehrt) führt und Anschluss an den
Donauradweg hat. Damit eröffnen sich dem
vinophilen Pedalritter ganz neue Möglichkeiten.
Auf dem Rad oder zu Fuß gibt es die Möglichkeit, sich einem der 18 Weinbegleiter anzuschließen. Das sind ausgebildete „Weinfremdenführer“, die einen durch Orte und Rieden und schließlich zu einer Verkostung begleiten und die Region nahe bringen. Das Schöne daran: Jeder hat seine eigene Spezialtour, man kann also mit allen Weinbegleitern mitgehen und wird immer etwas Neues kennenlernen.
Seit einiger Zeit bekennt man sich im Traisental
auch gerne dazu, Teil der Region Mostviertel zu sein. Sind die Winzer früher von
den obstmostproduzierenden Kollegen im
Süden gerne etwas abgerückt, so wird heute
eine enge Zusammenarbeit mit dem Mostviertel-Tourismus angestrebt. Ein größeres
Event wird die gemeinschaftliche Verkostung
„Wein & Most – let’s kost!“ im Jahr 2008 sein – guter Obstmost ist sicher mehr als der „arme Vetter“ des Weines.
Und dass der Abt des Augustiner Chorherrenstiftes Herzogenburg, Maximilian Fürnsinn seit
Kurzem als Botschafter für den niederösterreichischen Wein fungiert, dürfte dem Image
der Traisentaler Weine auch nicht gerade schaden.
Damit zurück zu unserem liebsten Betätigungsfeld, der Beschäftigung mit Wein. Der Jahrgang 2006 brachte auch im Traisental außergewöhnlich reife Weine mit großer Klarheit und Transparenz bei hohen Extraktwerten. Da durch die höheren Alkoholwerte mehrere Weine nicht die dac-Bedingungen erfüllten, verzichteten wir auf diese Einschränkung. Den guten Gesamteindruck des Jahrganges 2005 konnten vor allem die Grünen Veltliner bestätigen. Die Rieslinge, wiewohl sehr schön, dürften zum Kostzeitpunkt nicht ganz auf der Höhe ihrer möglichen Brillanz gewesen sein, die sie bei den Jungweinverkostungen früher im Jahr schon gezeigt hatten. Das ist natürlich ein rieslingspezifisches Phänomen, aber Hans Steyrer möchte dem entgegenwirken, in dem der Füllzeitpunkt für die dac-Rieslinge auf Anfang März verschoben werden soll. Ein zu früher Füllzeitpunkt kann gerade bei der etwas kapriziösen Diva Riesling die weitere Entwicklung beeinträchtigen. Eine längere Ruhezeit im Tank vor der Füllung kann hier entspannend auf Wein und Verkoster wirken.
Jedenfalls war 2006 sicher ein Veltlinerjahr; viele Exemplare sind zwar bereits sehr charmant, aber noch lange nicht am Höhepunkt ihrer Möglichkeiten. Eine leider negative Entwicklung machten einige Veltliner, in Ausnahmefällen auch Rieslinge, in dem sie sich aromatisch in die Sauvignon Blanc -Richtung bewegten. Das kam durchaus überraschend, denn gerade als frisch oder noch nicht gefüllte Weine waren diese durchaus veltlinertypisch und sehr erfreulich. Laut Auskunft der Winzer reagieren gewisse Reinzuchthefen (nicht Aromahefen!) auf bestimmte Gärtemperaturen mit der Ausbildung dieser auch als Sämlingsnote bezeichneten Geschmackskomponente.
Nicht, dass diese Weine schlecht oder gar fehlerhaft wären, sie können großes Trinkvergnügen bereiten – die Bewertungskriterien bei wein.pur sehen aber Sortentypizität als einen entscheidenden Punkt an. Und ein Veltliner, der nicht nach Veltliner, sondern nach Sauvignon Blanc riecht und schmeckt, erfüllt dieses Kriterium nicht. Wenn es sich dabei noch dazu um dac-Veltliner handelt, die ja unter dem Gesichtspunkt der Gebietstypizität bestimmt wurden, wird die Sache für uns noch eindeutiger. Wer Sauvignon will, soll Sauvignon kaufen – es gibt übrigens sehr, sehr gute im Traisental.
Jutta Halmetschlager meinte zu diesem Thema: „Es war für die Verkoster in Krems in der ersten Phase wahrscheinlich schwierig, den Pegelwein richtig einzuordnen. Sie mussten ihre Erfahrungswerte erst finden. Im nächsten Jahr werden sie sich damit bestimmt leichter tun.“ Und Obmann Hans Steyrer: „Der Schwerpunkt sollte auf Sorten- und Gebietstypizität liegen. Die Auskostung der dac-Weine soll noch strenger und besser werden.“
Da sich die von uns kritisierten Weine aber bei einem nicht unerheblichen Teil der Kundschaft großer Beliebtheit erfreuen, hoffen wir, niemand mit unserem Fundamentalismus auf die Füße zu treten und erfreuen uns an den vielen würzigen und pfeffrigen Veltlinern des Gebietes, die wir Anbetracht ihrer günstigen Preise wahrlich uneingeschränkt empfehlen können.
Das Schlusswort überlassen wir Jochen Hromatka vom Winzerhof Erber: „Man hat schön die Stilistik der verschiedenen Betriebe erkennen können. Unterschiedliche Charaktere werden deutlich abgebildet. Daran sieht man, wie die Wertigkeit des Grünen Veltliners zugenommen hat.“
Spannung vor der Verkostung – würden die Weine unseren nach dem Vorjahr hochgeschraubten Erwartungen genügen? Ja, vor allem die Veltliner konnten absolut überzeugen. 12 von 23 verkosteten GV’s bekamen 3 oder 4 Gläser, 8 weitere 2 Gläser – das sagt sehr viel über die Geschlossenheit und Kompetenz der Winzer im Gebiet. Erfreulich nach wie vor das Preisniveau und die Tatsache, dass Korkfehler im Traisental der Vergangenheit angehören – die meisten Weine sind verschraubt. Für wein.pur verkosteten Dagmar Gross, Günter Hofer und Alexander Lupersböck. Als Gäste (ohne Stimmrecht) dabei waren Michael Schoderböck vom Weinhof Englhart und Jochen Hromatka vom Winzerhof Erber. Vielen Dank an Michaela und Johann Steyrer vom gleichnamigen Weingut, die die Verkostung organisiert und betreut haben!
| Weingut | Wein | Bemerkung | Preis in € |
|---|---|---|---|
Erber, Oberwölbling |
Alte Stöcke |
Hellfruchtig, erinnert an karamellisierten Apfel, zarte Aromen von Melisse; gefällt mit einer tollen Sortentypizität, unaufgeregt und in sich geschlossen, legt mit Fortdauer zu, die zarte, cremige Restsüße ist perfekt integriert, sehr elegant, lange anhaltend. |
5,50 |
| Weingut | Wein | Bemerkung | Preis in € |
|---|---|---|---|
Erber, Oberwölbling |
Alte Stöcke |
Hellfruchtig, erinnert an karamellisierten Apfel, zarte Aromen von Melisse; gefällt mit einer tollen Sortentypizität, unaufgeregt und in sich geschlossen, legt mit Fortdauer zu, die zarte, cremige Restsüße ist perfekt integriert, sehr elegant, lange anhaltend. |
5,50 |
| Diry, St. Pölten |
Sonnleiten |
Brotig nussige Aromen; zeigt einen zart cremigen und schmelzigen Ansatz, leichtfüssig, animierend mineralisches Spiel, feine kräuterige Würze, kompakt, ausgewogen. |
3,50 |
Englhart, Inzersdorf |
Weinengl |
Distinguierte, floral fruchtige Duftanmutung, getreidige Noten; Apfelaromen setzen sich durch, schöner Schmelz, nussige Akzente, mineralische Art, animierend. |
5,– |
Englhart, Inzersdorf |
Rafasetzen |
Elegant anmutend, weißer Pfirsich, exotische Fruchtanklänge; erfreut mit einer tollen Saftigkeit, moderne Stilistik, guter Sortencharakter, belebt, druckvoll, guter Körperrückhalt, stimmige Säurepräsenz. |
4,– |
Hauleitner, Traismauer |
Sonnleiten |
Zeigt sich zunächst sehr zurückgenommen, Aromen von Sesam und tabakige Anklänge lassen sich mit Fortdauer erahnen; die Säure spielt mit der feinen Restsüße, sehr charmant gemacht, schöner Sortenausdruck. |
4,– |
Holzer, Nußdorf/ Traisen |
Traisental DAC |
Frisches Apfelkompott mit einem Hauch von Zimt und Zitrus, knackige Birne, sehr sommerlich; erfrischend, bewegt sich mit lockermaschiger Säure über den Gaumen, tolle Saftigkeit, macht richtig Lust auf mehr. |
5,20 |
Holzer, Nußdorf/Traisen |
Alte Reben |
Blättrige Würze, Zigarrenkiste, erfreuliche Sortentypizität, reifer Apfel, ein Hauch Minze; zarter Süßeschweif, zugänglich, belebte Art, erfrischende Säurepräsenz, sehr animierend. |
6,– |
Holzer, Nußdorf/ Traisen |
Privat |
Apfelige Frische, kräuterig, tabakig, etwas Minze; lockermaschiges Säurespiel, feine Würze, kühles Erscheinungsbild, der dezente Süßeanklang steht dem Wein sehr gut, zarte Pikanz im Ausklang. |
7,50 |
| Müllner, Nußdorf/ Traisen |
Hochschopf |
Rhabarberduft, viel grünwürzige Noten; fließender Schmelz, herzhaft, schöne Konturen, Säure und Süße bilden ein stimmiges Ganzes, unglaublich animierend, spannungsvolles Trinkvergnügen. |
4,– |
Nolz, Traismauer |
Hühnerkropf |
Animierende Würze, Zitrus, reife Grapefruitnoten, Melone und Golden Delicious Apfel; leichtfüßig, belebt, erfrischendes Säurespiel, schönes Volumen, der perfekte Sommerdrink. |
3,90 |
Schöller, Traismauer |
Traisental DAC XXXLINER |
Wunderschöne Veltlinertypizität, traubig, apfelig, mit floralen Noten umhüllt; dunkelfruchtig, klar, saftig, animierend, herzhaft, wie selbstverständlich gut, archetypisch, gewinnt unglaublich im Glas, vereinnahmend. |
6,90 |
Weissinger, Inzersdorf |
Rafasetzen |
Beginnt mit burgundisch anmutenden Aromen, Weißbrot, cremig nussiger Ansatz; unglaublich klar, hellfruchtig, schöne Würze, elegante Stilistik, glockenklar, kernig und trocken, rundum ein feiner Wein. |
3,50 |
| Weingut | Wein | Bemerkung | Preis in € |
|---|---|---|---|
Holzer, Nußdorf/ Traisen |
Traisental DAC |
Zarte Steinobstnoten, öffnet sich mit mehr Luft, tolle mineralische Würze; hinter einer feingliedrigen zitrusartigen Säure versteckt sich ein süßlicher Anklang, feines Marillenaroma schön präsent, verspielte Art, sehr sauber gearbeitet, tolles Trinkvergnügen. |
5,80 |
Müllner, Nußdorf/ Traisen |
Spiegeln |
Dunkelfruchtig, zurückgenommen, kräuterig; fein gezeichnet, verführerisches Säure-Süßespiel, daneben etwas Gerbstoff erkennbar, feingliedrig, füllig und charmant, schöne Länge. |
5,50 |
| Weissinger, Inzersdorf |
Zwirch |
Florale und apfelige Anmutung, Wiesenkräuter; belebte Säure, etwas Zitrus, Rhabarbernote, Aromen von Pfirsich, sehr attraktiv, öffnet sich mit Fortdauer und legt an Charme zu. |
5,– |
Weine, die mit 1 ode 2 Gläsern bewertet worden sind, finden Sie auf www.weinpur.at/glaeser
Ein faszinierender Rundblick vom Jauerling über den Wagram, Teile des Weinviertels und des Wienerwaldes, zum Tullnerfeld bis zum Schneeberg ist den Besuchern sicher. Der neue Turm ist eine ideale Ergänzung zum Besuch der idyllischen Kellergasse, verbunden mit einer gemütlichen Wanderung durch sonnige Rieden und den nahen Wald. Ein Gesamterlebnis für alle Sinne.
Weinstraße, Weinberg-Radweg, Bildstockweg, Waldlehrpfad, Naturlehrpfad, Karpfenlehrpfad und Jakobsweg sind eine Auswahl der vielen Wege, die durch und in das Traisental führen. Eine neue Attraktion ist der Traisentalradweg, der von Mariazell bis zum Donauradweg führt. Auf gute Beschilderung der Labungsstationen und auf interessante Punkte entlang des Weges wurde besonderer Wert gelegt. Das Tourismusbüro Herzogenburg bietet Leihfahrräder an. Bis zu einer ganzen Woche und kostenlos. Erforderlich ist nur ein Lichtbildausweis.
Das größte Kinderkultur-Festival Österreichs, die NÖ Kindersommerspiele, öffnet von 24. bis 26. August von 31. August bis 2. September zum 36. Mal seine Pforten im barocken Ambiente des Augustiner Chorherrenstiftes Herzogenburg. Auch sonst gibt es im Stift viel zu sehen, wie den wiedereröffneten Prälatengarten.
Wer glaubt, dass die Heurigenkultur des Traisentales keinen Raum für Spitzengastronomie lässt, irrt. Man muss aber wissen, wo man sie suchen soll. Ein recht geheimer Tipp: Rainer Melichar kocht (aber nur auf Vorbestellung!) im Nibelungenhof in Traismauer Gourmetmenüs, die in Österreich keinen Vergleich scheuen brauchen. Nicht wenige Kritiker sehen Melichar auf Augenhöhe mit Kalibern wie Obauer, Hanner und Reitbauer jun. Aus dem normalen Restaurantbetrieb und seinen Bewertungskriterien hat sich Melichar vor einigen Jahren bewusst ausgeklinkt, auf vorherige Absprache aber beglückt er seine Gäste auf 3-Hauben- Niveau. Außerdem hat er unter dem Begriff „SuccoWell“ eine neue Kochtechnik mit frisch gepressten Natursäften entwickelt, deren Grundzüge und Anwendung man in Kursen erlernen kann. Nette Gästezimmer!
Nibelungenhof, Gasthof zur Weintraube
3133 Traismauer, Wienerstrasse 23
Tel. -43/(0)2783/6349
www.nibelungenhof.at, www.succowell.at
Traisental Pur – unser Wein
Jutta Halmetschlager
3130 Herzogenburg, Rathausplatz 22
Tel. +43/(0)699/12475405
E-Mail: jutta.halmetschlager@gmx.at
Vereinigung Traisentaler Weingärtner Regio Tragisana
Weingut Gerhard Dockner
3133 Nußdorf, Theyern 23
Tel. +43/(0)2783/7278, Fax -4
E-Mail: gerhard@weindockner.at
www.traisentalerwein.at
Tourismusbüro Herzogenburg & Tourismusverband Traisental-Donauland
Martina Illek
3130 Herzogenburg, Rathausplatz 22
Tel. +43/(0)2782/83321, Fax -83490
E-Mail: tourist-office@gde.herzogenburg.at
www.herzogenburg.at
Mostviertel Tourismus GmbH
3250 Wieselburg, Adalbert Stifter Straße 4
Tel. +43/(0)741652191, Fax -63087
E-Mail: Officemost4tel.com
www.mostvierte.info